1 - Benutzerimport aus v2.x


Um Ihre Konten aus der älteren Version (v2.x) zu importieren, brauchen Sie die users.ini, groups.ini, ftpsrv.ini Dateien aus dem Installationsverzeichnis von v2.x. Kopieren Sie diese Dateien in ein Verzeichnis, (z.B.: c:\temp\)....

Domain:

- Öffnen Sie das Administrationsprogramm
- Wählen Sie den Server
- Wählen Sie die Domain
- Klicken Sie im Hauptmenü / Werkzeuge / Importieren / Domain, 
- Wählen Sie die 'ftpsrv.ini' in c:\temp\ 
- Klicken Sie auf Öffnen
- Die neue Domain wird mit den Domain Einstellungen aus v.2.x erstellt

Benutzer:

- Öffnen Sie das Administrationsprogramm
- Wählen Sie den Server
- Wählen Sie die Domain in die die Benutzer importiert werden sollen
- Wählen Sie Benutzer
- Klicken Sie im Hauptmenü / Werkzeuge / Importieren / Benutzer,
- Wählen Sie die 'users.ini' in c:\temp\
- Klicken Sie auf Öffnen.
- Die Benutzer aus v.2.x werden erstellt

Gruppen:

- Öffnen Sie das Administrationsprogramm
- Wählen Sie den Server
- Wählen Sie die Domain in die die Gruppen importiert werden sollen
- Wählen Sie Gruppen
- Klicken Sie im Hauptmenü / Werkzeuge / Importieren / Gruppen,
- Wählen Sie die 'groups.ini' in c:\temp\
- Klicken Sie auf Öffnen.
- Die Gruppen aus v.2.x werden erstellt

Hinweis: Prüfen Sie alle Konten und ihre Einstellungen nach dem Import! 

 2 - Server Backup


Am besten Sie machen einfach ein Backup des ganzen Installationsverzeichnisses. Kopieren / Überschreiben Sie nach einer Neuinstallation einfach die bestehenden Dateien. (Dienst vorher anhalten.)

Wenn Sie nur einzelne Einstellungen sichern wollen:

Alle Konten und Domain Information sind in \Accounts\ gespeichert 
SSL Zertifikate sind in
 \Certificates\ gespeichert
Remote Admin Konten und Einstellungen sind in
\RemoteAdmin\ gespeichert 

Benutzereinstellungen für Remote Administratoren sind in der Windows Registry
gespeichert.
Schlüssel: HKEY_CURRENT_USER\Software\Gene6\G6FTPAdmin

Backup:
- Starten Sie regedit.exe
- Suchen Sie den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Gene6\G6FTPAdmin
- Klicken Sie im Menü / Dateien / Export um den Registryschlüssel zu speichern.

Zum Wiederherstellen des Registryeintrages genügt ein Doppelklick auf die *.reg Datei.

Hinweis: Die Server Passwörter sind verschlüsselt, Sie müssen sie nach dem Aufspielen eines Backups neu eingeben.

 3 - Fernwartung


1) Wählen Sie 'Neuer Server' im Administrationsprogramm um einen neuen Server zu erstellen.

remote_add1 (4486 bytes)


2) Füllen Sie die Felder aus.

remote_add_server (9175 bytes)


3) Der neue Server ist jetzt in der Serverliste.

remote_add2 (5182 bytes)


 4 - Setup hinter einem Router


Sie müssen Port 21 Ihres Routers auf die IP Ihres FTP Servers weiterleiten.
Für den ausgehenden Datenverkehr ist es der Port 20. Diese zwei Ports müssen im Router und in evtl. vorhandenen Firewalls offen sein.
Benutzen Sie einen anderen Port als 21 (Bsp. 2121), muss Port 2121 (FTP Port) und Port 2120 (Daten Port) offen sein.

294x209 (1985 bytes)


Wie Sie die Ports in Ihrem Router freischalten, steht in der Dokumentation Ihres Routers. (port mapping, forwarding)

Siehe auch: http://www.g6ftpserver.com/?page=faq (unter Router)
oder im Deutschen Supportforum http://www.supernature-forum.de/vbb/search.php?s=

Passive mode:

Wenn der FTP Server hinter einem Router läuft, kann er nur die interne IP
(10.0.x, 169.254.x, 172.16.x-172.31.x, 192.168.x ...) verwenden, die Ihrem Server zugeteilt ist.
Dies verursacht Probleme, wenn ein Benutzer in den passiven Modus (PASV) umschaltet, weil der FTP Server mit der internen LAN-IP antwortet; in Folge dessen kann der Benutzer keine Daten übertragen (kein Verzeichniseintrag, kein hochladen/herunterladen).

Lösung des Problems:
1) Domaineinstellungen: Domains / Ihre Domain / Eigenschaften / IP Bindung / Passiver Modus. Hier können Sie Ihren öffentlichen Domainnamen (welcher vom Server per DNS aufgelöst wird) oder Ihre öffentliche IP eintragen, damit der Server Ihre öffentliche IP kennt.
2) Passive Ports: Legt fest in welchem Portbereich der Passive Modus Arbeitet. Erfahrungsgemäß ist die Portrange von  50000-50100 optimal, auf kleineren Servern entsprechend weniger (50000-50030).
3) In Ihrem Router/Firewall (Hardware oder Software) erstellen Sie eine Portweiterleitung für die Ports 50000-50100 (TCP)
zu der IP, auf der Ihr FTP Server läuft. 

tut_pasv (17993 bytes)


Der FTP Port (Standard = Port 21) darf nicht in der passiven Portrange sein.
Die Passiv Ports sollten oberhalb von Port 1024 gesetzt werden, da die Ports bis 1024 für verschiedene andere Dienste reserviert sind.

Der FTP Server benutzt jetzt die externe IP für den passiven Modus.

Fernwartung:

Für die Fernwartung des Servers müssen auch Port 8021 (TCP) auf Ihren Server weiterleiten.
8021 ist der Standardport. Diesen Port können Sie im Admin Server ändern.

 5 - Setup hinter einer Firewall


Öffnen Sie die Ports 21 (erlaube eingehenden Verkehr) & Port 20 (erlaube ausgehenden Verkehr) (FTP Port & FTP Port - 1), öffnen Sie zusätzlich die Passiven Ports.

Für die Fernwartung des Servers müssen auch Port 8021 (TCP) öffnen.
8021 ist der Standardport. Diesen Port können Sie im Admin Server ändern.

Siehe auch: http://www.g6ftpserver.com/?page=faq (unter Firewall)
oder im Deutschen Supportforum http://www.supernature-forum.de/vbb/search.php?s=

 6 - SSL aktivieren


1) Öffnen Sie / FTP Server / Zertifikate / hier doppelklicken
2) Füllen Sie die Felder aus (siehe: FTP Server).
3) Domain / Eigenschaften / Sicherheit / IP-Bindung
4) Klicken Sie neu (+), Eingabe der IP (Beispiel) : *, 21, "Reguläres FTP, SSL explizit erlauben"
5) Domain / Eigenschaften / Sicherheit / SSL, wählen Sie das unter 2) erstellte Zertifikat